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Im
Jahr 1928 führten verschiedene Faktoren dazu, dass die Stadt eine
Summe von 10.600.000 Lire bewilligte, um die Organisation der Märkte
neu zu strukturieren, denn sie war zu komplex und zersplittert.
Am 15. Dezember 1931 genehmigte der Bürgermeister Thaon di Revel
den Bau des Großmarktes in Via Giordano Bruno.
Ein Wettbewerb wurde ausgeschrieben und der Bau wurde der Firma
"Ing. De Luca e Miccone" übergeben, sowohl wegen des besten Angebots
(Lire 6.500.000) als auch wegen seiner technischen und ästhetischen
Eigenschaften. Am 28. Oktober 1933 wurde der Großmarkt
eröffnet.
Der Zustrom der Händler war am Anfang zögernd. Als der Betrieb eingelaufen war, bremste der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges die Begeisterung. Die Markthalle wurde teilweise durch die Bombardierungen zerstört. Nach dem Krieg wurde das Gebäude allerdings mit außergewöhnlicher Beharrlichkeit in kurzer Zeit wiederhergestellt.
Der Obst- und Gemüsemarkt verlor nach und nach seine Stadtrandposition, weil die Stadt selbst sich ausdehnte. Gleichzeitig änderte sich das Vertriebssystem immer schneller, daher wurde eine tiefgreifende Erneuerung erforderlich.
Diese Notwendigkeit konkretisierte sich am 27. November 1989 mit
der Gründung der Gesellschaft CAAT im Sinne des Gesetzes Nr. 41
vom Februar 1986.
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